Tierarzt Wachtberg
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Kastration Rüde

Die Kastration des Rüden ist das operative Entfernen der Hoden (Keimorgane) in Vollnarkose.

Dabei werden aus einem Schnitt an der Basis des Skrotums beide Hoden vorgelagert und nach Abbinden abgetrennt. Dies geschieht bedeckt, d.h. die Bauchhöhle wird nicht eröffnet.

Der kleine Schnitt wird mit einer Intracutannaht, die ein reaktionsloses Verheilen begünstigt verschlossen.

Am ersten Tag nach der Operation sollte der Rüde an der Leine geführt werden für max 15 Min. 2 x täglich. Zum Schutz vor Belecken muß bis zum 8. Tag nach Op ein Kragen getragen werden.

 

Der Rüde verändert nach ca 4-6 Wochen sein Verhalten in Bezug auf das spezielle Interesse an läufigen Hündinnen  und sein durch Hormone betontes Dominanzverhalten anderen Rüden und leider oft Menschen gegenüber. Der individuelle Charakter eines Rüden wird durch die Kastration nicht verändert.

 

Warum? Was tut sich?

In unserer heutigen Alltagswelt ist das Mensch-Tier-Zusammenleben immer enger geworden. Die individuellen Freiräume werden kleiner.

Das natürliche Verhalten von Rüden ist auf engem Raum häufig störend und wird als unerwünscht empfunden.

Urinmarkieren in Gebäuden und Einkaufshallen, Bespringen anderer Hunde und auch Menschen, Hypersexualität und allgemein erhöhte Aggressivität sind in engem sozialen Umfeld unerwünschte Verhaltensweisen.

Oft entziehen sich hormonell bedingt dominante Tiere einer konsequenten Erziehung durch den Besitzer, auch der Umgang mit kleinen Kindern im Haushalt wird erschwert.

Durch das Entfernen der Hoden unterbleibt die Produktion von männlichem Hormon, das bei diesen Tieren die natürlichen Verhaltensweisen übermäßig verstärkt.

Aus medizinischer Sicht wird durch eine Kastration der Entstehung eines hormonell bedingten Prostatatumors vorgebeugt. Hodentumore und Circumanaltumore machen den Eingriff zwingend notwendig.

 

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Tierarztpraxis G. Pfahl-Kreis
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